Beschreibung

IMIS

Im Rahmen des Strahlenschutzvorsorgegesetzes wurde mit dem Integrierten Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS) ein Instrument geschaffen, mit dem Behörden des Bundes und der Länder die Umweltradioaktivität großräumig mit einem abgestimmten und einheitlichen Messprogramm überwachen.

Die Bundesbehörden ermitteln dabei die Radioaktivität in Luft und Niederschlägen sowie die Radioaktivität in den Bundeswasserstraßen und Nord- und Ostsee. Auch für die Ermittlung der Ortsdosisleistung ist dieses bundesweite Messnetz zuständig, 312 Messstellen davon befinden sich in Niedersachsen.

Die Länder ermitteln die Radioaktivität in

- Trink-, Grundwasser und oberirdischen Gewässern (außerhalb der Bundeswasserstraßen),
- Lebensmitteln, Futtermitteln,
- Boden und Pflanzen,
- Abwasser und Klärschlamm,
- Reststoffen und Abfällen sowie
- in speziellen Sonderprogrammen (zum Beispiel für Pilze und Wildfleisch) als Landesprogramm ergänzend zum IMIS.

Übergeordnete Objekte

Programme & Meßnetze


Adressen

Ansprechpartner

Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz

Archivstr. 2
D-30169 Hannover
Deutschland